In unserem heutigen Artikel wollen wir die vier beliebtesten Casino-Spiele der Republik vorstellen. Das Interessante daran ist, dass nicht unbedingt immer die Spiele besonders beliebt sind, die die höchsten Gewinnauszahlungen haben. Es geht den Deutschen also scheinbar in erster Linie um den Spaß und nicht nur um die Gewinne, obwohl diese natürlich einen hohen Stellenwert haben. Dies ist eine schöne Entwicklung, denn ohne Spaß und Freude wäre s kein Spiel, sondern Arbeit.

Das klassische Roulette

Wer die Spielbank besucht, dem werden die Menschentrauben um die vielen Roulettetische kaum entgehen. Beim Roulette zwirbelt der Croupier mit seiner unnachahmlichen Technik die Kugel über die Roulettescheibe. Wo die Kugel landet, ist reiner Zufall. Wirklich?! Das glaubt nicht jeder, darum liegen an den Tischen auch stets Papier und Stift bereit um sich entsprechende Notizen zu machen. Eine weitere Tatsache die dies belegt: Die Zahl 13 kommt am allerwenigsten vor. Die klassischen Glückszahlen wie die sieben oder die elf kommen hingegen viel häufiger vor.

Black Jack ist ebenso ein Publikumsliebling

Lange Zeit war Black Jack in Deutschland unter den Namen „17 und 4“ oder „21“ bekannt, die internationale Bezeichnung Black Jack bürgerte sich erst jetzt ein. Das Spiel ist nicht nur in den hiesigen Casinos beliebt, es wird auch gerne im privaten Rahmen gespielt. Ein klassisches Kartendeck genügt und der Spaß kann beginnen, ob um Spielgeld oder richtiges, entscheidet jeder selbst. In den Casinos jedenfalls wird um das große Geld gespielt und auch viel gewonnen, da man beim Black Jack neben einer Portion Glück auch ganz viel mit der richtigen Strategie erreichen kann.

Das Pokern hat eine große Aufholjagd hingelegt

Kartenspiele haben in Deutschland generell eine lange Tradition und sind in der Gesellschaft ein fest verankertes Kulturgut. Es gibt in diesem Land wohl kaum eine Gaststätte in der nicht Kartengespielt wird. Sei es Skat, Doppelkopf oder MauMau, die Liste der Spiele ist lang. Pokern wurde dabei stets als zu amerikanisch angesehen und genoß lange Zeit eher ein Schattendasein. Der James-Bond-Film „Casino Royale“ mit Daniel Craig aus dem Jahre 2006 sollte zu einer Geburtsstunde des Pokerns in Deutschland werden.

Es gab auf einmal überall Turniere, selbst das Fernsehen übertrug diese live und selbst die damalige Ulknudel der Nation, Stefan Raab, kam kaum drumherum nicht auch ein eigenes Pokerturnier zu präsentieren. Auf privater Ebene fanden auf einmal ebenso überall Pokerabende statt. Fachliteratur und spezielle Poker-Onlinekurse überschwemmten den Markt. Die klassischen Merkmale eines Hypes. Der hat etwas nachgelassen, doch durch diesen Hype hat sich das Pokern einen festen Platz in der Freizeitunterhaltung gesichert.

Last but not least: Slot-Machines

Die Automatenspiele erfreuen sich in Deutschland seit jeher einer großen Beliebtheit, lange Zeit gab es kaum eine Gaststätte, die ohne ausgekommen ist. Gespielt wurde überall. Schnell ein paar Euro zu gewinnen ist auch einfach zu reizvoll. Die Automatenspiele haben meist eine Auszahlungsquote von 94 – 98 Prozent, dies macht das regelmäßige Spiel so lukrativ und beliebt. In den Spielbanken Deutschlands sind die Automatenspiele noch um einiges reizvoller als in einer Gaststätte, denn in der Spielbank gibt es noch üppige Jackpots zu gewinnen. Dort sind die Automaten zum Teil miteinander vernetzt und auf diese Weise kommen hier mancherorts Jackpots von mehreren Millionen Euro zusammen. Diese mit einem Einsatz von ein paar Euro zu gewinnen ist mehr als reizvoll.