Online-Casinos, ein Begriff, den heutzutage nahezu jeder kennt. Online-Casinos sind virtuelle Casinos, auf die man Zugriff über das Internet erhält. Sie ermöglichen dem Kunden Wett- und viele andere Spiele über Endgeräte wie Smartphone, Computer oder Tablet.

Echte Spielbanken weisen zudem in der Regel gleich hohe Gewinnchancen wie Online-Casinos auf. Allenfalls bei Slot-Maschinen gibt es bei einigen Betreibern sogar etwas höhere Rückzahlungsquoten, um die Kunden zu binden. Die Rückzahlungsquoten sind bei den meisten Anbietern auf der Website aufgelistet.

Wie funktioniert nun eigentlich Glücksspiel? Die Software aller Online-Casinos basiert dabei auf einem Zufallszahlengenerator, wobei die Software von der Betreiberfirma auch geleast werden kann. Ausnahme: Beim Tischspiel Blackjack ist der Bankvorteil durch vorgegebene Regeln einprogrammiert.

Die Betreiber von Online-Casinos haben zumeist ihren Sitz in innereuropäischen Ländern wie Zypern oder Malta. Dies begründet sich in steuerlichen und rechtlichen Vorteilen. Das Angebot an Spielen kann man in virtuelle Casino-Spiele und real stattfindende Casino-Spiele unterteilen, bei denen der Spieler durch Live-Streaming teilnimmt.

Welche Arten von Online-Casinos kann man nun unterscheiden?

Es gibt die so genannten webbasierten Casinos. Sie werden über einen Webbrowser genutzt, wobei man keine Software herunterladen muss, da die meisten Casino-Spiele inzwischen im HTML5-Format programmiert sind. Allerdings ist für die Ausübung der Spiele eine ausreichend gute Internetverbindung nötig, damit Animationen und Grafiken heruntergeladen werden können. Die meisten Spiele werden allerdings inzwischen schon über ein Interface gesteuert, was sich besonders bei Smartphones und Tablets positiv auswirkt, die nicht von einem Flash unterstützt werden.

Eine andere Art von Online-Casinos stellen die downloadbasierten Casinos dar. Bei vielen Online-Casinos musste man früher eine spezielle Software herunterladen, die sich mit dem Service-Provider des Casinos verbinden musste. Downloadbasierte Online-Casinos können jedoch um einiges schneller arbeiten als webbasierte, weil alles Zugehörige auf der Festplatte gespeichert ist und nicht zeitaufwendig heruntergeladen werden muss. Es bedarf allerdings einer etwas zeitintensiveren Erstinstallation dieser Software, wobei hier das Risiko einer Malware nicht vergessen werden darf.

Eine weitere Variante stellen die Live-Dealer-Casinos dar, bei denen ein realer Croupier das Spiel moderiert. Per Livestream erfolgt die Übertragung. Der Spieler agiert über eine Bildschirm-Konsole, während die Unterhaltung per Chat mit dem Dealer erfolgt. Der Ablauf ist praktisch wie in einem normalen virtuellen Casino, wobei es hier keine Zufallszahlengeneratoren gibt. Auch der finanzielle Aufwand für den Betreiber ist hier sehr hoch. Daher werden meist nur Spiele wie Roulette, Blackjack und Baccarat angeboten und die webbasierten Online-Casinos bieten innerhalb ihrer Auswahl auch Spiele mit Live-Dealern an. Eigene Live-Dealer-Casinos gibt es daher kaum. Es handelt sich eher um eine Unterkategorie des allgemeinen Spieleangebots von Online-Casinos.

Zuletzt gibt es noch die Online-Casinos mit virtuellen Spielen. Hierbei bestimmt ein Pseudo-Zufallszahlengenerator den Ausgang des Spiels. So werden unter anderem bei Kartenspielen die Reihenfolge der Karten oder ein Würfelergebnis ermittelt. Ein Algorithmus bestimmt hierbei die Gewinnmargen und Chancen der Spiele, was jedoch von externen Instanzen von Zeit zu Zeit überprüft wird.

Um generell die Sicherheit von Online-Casino-Spielen sowohl für Betreiber als auch Kunden zu gewährleisten, werden Verschlüsselungssysteme für die transferierten Daten verwendet. Somit kann Betrug oder Geldwäsche verhindert werden. Zudem müssen sich die Spieler einer Legitimationsprüfung unterziehen und einen Altersnachweis liefern.